Immobilien als Kapitalanlage sind spätestens seit der Finanzkrise aufgrund der Stabilität sehr beliebt, doch nicht jeder kann es sich bei der Kapitalanlage in Immobilien leisten, die Entscheidung zu treffen, Immobilien oder ein Haus zu kaufen. Die Lösung für viele besteht in der Investition in offene oder geschlossene Immobilienfonds. Dabei stoßen Normalverbraucher aber häufig auf die Grenzen beim Verständnis, da die Fachbegriffe oftmals nicht in Deutsch, sondern in Englisch angegeben sind.
Englische Begriffe, die im Prospekt verschiedenster Fondsgesellschaften für die Emission der Immobilienfonds verwendet werden, sind bei einigen Emittenten üblich. Ist von Property die Rede, wird damit das Anwesen oder auch das Eigentum bezeichnet, dies ist je nach Text und Inhalt zu entscheiden. Wird in der Fondsbeschreibung Asset Management erwähnt, handelt es sich um die Verwaltung der Anlagegüter.
Noch wichtiger ist es, sich die Fachbegriffe auf Englisch anzueignen, wenn geplant ist, Immobilien oder ein Haus im Ausland zu kaufen und die komplette Investition selbst zu finanzieren. Wichtig ist beispielsweise das Baujahr, year of construction, oder die bebaute Fläche, die entweder mit built oder developed area übersetzt wird. Personal capital oder deposit bedeuten Eigenkapital, Grundbuch wird mit land register übersetzt. Ist in der Immobilienbeschreibung von mortgage die Rede, ist damit die Hypothek gemeint und der Kaufpreis wird als purchase price bezeichnet.
Die Fachbegriffe variieren dabei doch sehr deutlich von Deutsch zu Englisch, daher sollte bei der Entscheidung, Immobilien oder ein Haus im englischsprachigen Ausland zu erwerben der Rat von Experten eingeholt werden. Dies gilt übrigens auch bei der Entscheidung, Immobilien oder ein Haus als Kapitalanlage in Deutschland zu kaufen, denn ein Hauskauf ist keine unbeträchtliche Investition, die auf jeden Fall gut überdacht werden sollte.
Pic Source: Michel Filion
